Mikroabenteuer – 5 Ideen die noch keiner hatte

Work. Eat. Sleep. Repeat. Ähnlich traurig kann es klingen, wenn Leute von ihrem Alltag erzählen. Auf so was hast du keinen Bock? Ich auch nicht. Das geht scheinbar vielen so und daher liegen Mikroabenteuer voll im Trend.

Auf unzähligen Websites findest du gute und schlechte Ideen für Mikroabenteuer. Ich gebe dir heute 5 Ideen für Mikroabenteuer, die ich noch nirgendwo gelesen habe. Selbst ausgedacht, Ehrensache.

Ach du weisst noch gar nicht was Mikroabenteuer sind? Kein Problem, das ist schnell erklärt.

Abenteuer finden die meisten gut. Es sei denn man ist ein Hobbit, aber selbst da gibt es ja Ausnahmen wie wir wissen! Doch häufig hat man das Gefühl einem fehle die Zeit oder das Geld für Abenteuer. Der Engländer Alastair Humphreys hat daher irgendwann den Begriff der Mikroabenteuer geprägt. Darunter versteht man im allgemeinen Abenteuer die sich in kurzer Zeit, mit wenig Geld und ohne große Vorbereitung erleben lassen. Das ganze gerne auch in deiner natürlichen Umgebung. Also ohne extra für ein Abenteuer nach Thailand fahren zu müssen.

Spätestens seit dem Buch Mikroabenteuer von Christo Foerster sind die kleinen Abenteuer für zwischendurch in Deutschland bekannt und beliebt.

Kurzum, ich finde, bei Mikroabenteuern handelt es sich um eine super Idee und bei den Fans um eine schöne Bewegung. Um so mehr freut es mich, wie viele Ideen für solche Abenteuer jetzt online zu finden sind. Das tollste ist natürlich, du denkst dir selbst ein Abenteuer aus. Doch falls du nach Inspiration suchst und du schon alle Standard Mikroabenteuer, wie draußen pennen durch hast, findest du hier ein paar die (noch) nicht in allen Listen stehen.

1. Der Müllsammel Krimi

Mein erster Vorschlag ist Ideal für kreative Cliquen, Familien oder auch Solo Abenteurer mit dem Drang, etwas Gutes zu tun. Wenn du regelmäßig Wandern gehst, hast du unterwegs bestimmt schon regelmäßig Müll oder andere Dinge, die nicht in die Natur gehören, am Wegesrand gefunden.

Wenn du viel Wert auf Nachhaltigkeit legst, hast du vielleicht sogar immer einen kleinen Müllbeutel dabei und sammelst auf deiner Wanderung sogar manchmal den Müll in der Natur auf und entsorgst ihn. Falls das sowieso schon so ist, Hut ab und vielen Dank für deinen Einsatz!

Mein erstes Mikro Abenteuer ist genau das, was ich gerade beschrieben habe, aber mit einem Twist! Nimm Freunde und Familie mit auf eine kleine Müllsammel Wanderung. Immer wenn ihr Müll findet, schaut euch zusammen an was weggeworfen wurde und spinnt um die Reste eine spannende Geschichte. Handelt es sich nur um ein weggeworfenes Papier eines Schokoriegels? Oder überführt ihr anhand dieser Verpackung eventuell einen lang gesuchten Verbrecher?

2. Mache ein Feuer und koche dir einen Kaffee

Nein, du sollst kein Feuer legen. Ich bitte dich, darum bei diesem Mikroabenteuer besonders vorsichtig und umsichtig zu sein. Das Feuer auf viele einen Reiz hat, ist ja bekannt. Trotzdem wissen wir alle um die Gefahren von Feuer.

Also mach dich doch einfach nach der Abend auf eine kleine Wanderung auf. Raus aus der Stadt, rauf auf einen schönen Aussichtspunkt mit einer Grillhütte oder Feuerstelle in deiner Umgebung.

Mach dir dort ein kleines, kontrolliertes Lagerfeuer und nutze einen Hobo Ofen oder Ähnliches, um einen Kaffee zu kochen. Du weißt nicht, was ein Hobo Ofen ist? Kein Problem, wir klären dich in unserem Post auf. (Siehe links)

Es gibt wenige Dinge, die entspannter sind als nach der Arbeit mit einem selbst gekochten Tee oder Kaffee vor offenem Feuer in der Natur den Abend ausklingen zu lassen. Du bist ein Fan von Feierabendbier? Kein Ding, auch das lässt sich bei einem Feuerchen genießen. Aber einen Kaffee, den du in der Natur selber auf Feuer gekocht hast, wirst du nicht vergessen, versprochen!

3. Pflanze etwas im Wald

Angeblich soll Martin Luther gesagt haben „Ein Mann soll in seinem Leben einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und einen Sohn zeugen.“ Die Sache, mit dem Kinder zeugen, überlasse ich dir, den Hausbau kriegen wir zwischen Feierabendbierchen und dem nächsten Wecker leider nicht hin. Bleibt uns noch der Baum. Wie wäre es, wenn du nach der Arbeit einfach in den nächstgelegenen Wald fährst. Dir eine schöne Lichtung aussuchst und dort einen Baum oder eine Pflanze einsetzt. Achte darauf, dass die Umgebung für deinen Baum geeignet ist und du nicht etwas völlig Artfremdes in deinem Ökosystem einpflanzt. Immerhin wollen wir die Natur ja nicht stören.

In den nächsten Wochen (oder Jahren) kannst du immer mal wieder nach deinem Werk sehen und es pflegen. Mein Tipp dazu: Vergrab unter dem Setzling etwas Persönliches. Natürlich in einem wasserdichten Behälter. Einen Brief an deine Nachkommen oder ein altes Tagebuch. So hast du gleichzeitig eine Zeitkapsel geschaffen, die vielleicht irgendwann einmal gefunden wird. Falls du lieber möchtest, dass es weniger persönlich ist, kommt vielleicht mein nächster Tipp für dich infrage.

Mikroabenteuer

Ein letzter Tipp noch. Pflanze nichts an wofür man dich verhaften könnte!

4. Platziere einen Geocache

  • Geocaching

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Vielleicht kennst du schon das Hobby Geocaching. Wenn nicht, kannst du dich hier informieren. Statt immer nur Ausschau zu halten nach Geocaches wäre es doch super, wenn du selber einen versteckst! Dazu brauchst du nur eine Tupperdose oder einen anderen wasserdichten Behälter und ein gutes Versteck.

Übrigens gibt es verschiedene Arten von Caches und vielleicht platzierst du sogar einen Mystery Cache, wenn dir ein gutes Rätsel einfällt, um den Geocache zu verstecken. Auf jeden Fall solltest du ein kleines Logbuch in den Container packen und dazu noch eine kleine Belohnung für den Finder.

Wenn du deinen Cache platziert hast, notierst du nur noch die Koordinaten und postest dein Versteck in eine der gängigen Geocache Portale wie zum Beispiel geocaching.com.

Falls dir beim Begriff Geocache nur Fragezeichen über dem Kopf schweben, haben wir ein paar nützliche Beiträge für dich, um dir alles rund ums Cachen zu erklären.

5. Baue einen Staudamm

Zugegeben, dieses Mikro Abenteuer macht alleine keinen Spaß. Also solltest du noch jemandem im Schlepptau haben!

Als Kind habe ich regelmäßig in der Natur an kleinen Bachläufen Staudämme gebaut. Das war jedes Mal ein Heidenspaß! Denn du baust etwas mit deinen Händen und brauchst keine Kenntnisse, um los zu legen. Auf jeden Fall sieht man sofort ein Ergebnis und kann in ein paar Stunden einen tollen Staudamm zusammen bauen.

Wichtig! Bevor du wieder gehst, solltest du den Staudamm bitte wieder abbauen bzw. dafür sorgen, dass das Wasser wieder ungehindert fließen kann. Generell wollen wir in der Natur ja keine Spuren hinterlassen.

Fazit: Mikroabenteuer – Hoch den Arsch!

Felix Autor

Ich finde Mikroabenteuer einfach klasse. Weder bedarf es immer eine langen Planung noch einer großen Brieftasche, um den Alltag aufzulockern und etwas zu erleben.

Denk dir selber ein Abenteuer aus oder schau dich online um. Es gibt reichlich Ideen im Netz, da ist sicher für jeden etwas dabei!

Welche Mikroabenteuer hast du schon erlebt oder welche gefallen dir besonders gut? Schreib es uns in die Kommentare, wir freuen uns, von dir zu hören!